Prof. Dr. Arnold Bartetzky

Leibniz-Institut GWZO, Leipzig. 

Arnold Bartetzky arbeitet als Fachkoordinator für Kunstgeschichte am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa in Leipzig (GWZO) und als Honorarprofessor für Kunstgeschichte an der Universität Leipzig. Zu seinen Arbeitsgebieten gehören Architektur, Städtebau und politische Ikonographie seit der Frühen Neuzeit, Denkmalpflege und Kunst im öffentlichen Raum vom 19. Jahrhundert bis heute.

Dr. Marina Dmitrieva

Leibniz-Institut GWZO, Leipzig. 

Marina Dmitrieva ist seit 1996 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) in Leipzig. Die Schwerpunkte ihrer Forschung liegen in transnationalen Aspekten visueller Kultur des östlichen Europa in Zeiten der Moderne und in der Positionierung des Faches Kunstgeschichte im Sozialismus. Das Verhältnis der Kunst und Staatsmacht sowie die theoretische Aufarbeitung des Kunstgeschehens auf beiden Seiten des Eisernen Vorhanges sind Themen, die sie im Projekt besonders interessieren.

Prof. Dr. Dr. Tanja Zimmermann

Institut für Kunstgeschichte der Universität Leipzig. 

Tanja Zimmermann, Kunsthistorikerin und Literaturwissenschaftlerin/Slawistin, ist seit November 2014 Professorin für Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt in der Kunst Osteuropas an der Universität Leipzig. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte liegt in der sozialistischen Kunst des „dritten Weges“ im Tito-Jugoslawien, das in der Zeit des Kalten Krieges nicht nur eine Vermittlungsrolle zwischen Ost und West spielte, sondern auch zum Anführer der Bewegung der blockfreien Staaten avancierte. Im Rahmen des Projekts wird sie sich mit den jugoslawischen Kulturtheoretikern und Kunstkritikern beschäftigen, welche in der Kunst der „Naiven“ nicht nur eine universelle Quelle der modernen Kunst suchten, sondern den Ländern der „dritten Welt“ auch eine identitätsstiftende Alternative zum sozialistischen Realismus und zu den westlichen Abstraktionen boten.