EUROPA NACH DEM KRIEG. Die Potenziale der Kunst in den späten 1940er und den 1950er Jahren.

Reproduction of Anni Albers’ and Gloria Finn Dale’s Untitled, 1959. 48 × 65 in. (122 × 165 cm). Herbert F. Johnson Museum of Art Cornell University (accession number 92.029). ©2017 The Josef and Anni Albers Foundation/VG Bildkunst, Bonn.
Reproduction of Anni Albers’ and Gloria Finn Dale’s Untitled, 1959. 48 × 65 in. (122 × 165 cm). Herbert F. Johnson Museum of Art Cornell University (accession number 92.029). ©2017 The Josef and Anni Albers Foundation/VG Bildkunst, Bonn.

Das Forschungsprojekt „Europa nach dem Krieg – Die Potenziale der Kunst in den späten 1940er und den 1950er Jahren“ nimmt eine kunsthistorische Neuperspektivierung vor: Mit der Fokussierung auf die kunstspezifischen Ausdrucksmöglichkeiten wird die Frage nach der Rolle von Kunst bei der Formierung der europäischen Nachkriegsordnung gestellt. Statt den Mustern einer bis heute nachwirkenden Kunstgeschichte des Kalten Krieges zu folgen, die von der politischen Ordnung ausging, erkennt die Untersuchung Kunst als eine eigenständige Verhandlungsinstanz an, die an den Dynamiken zur Gestaltung der neuen kulturellen wie politischen Räume auf eine ihr eigene Weise aktiv beteiligt war. Hierzu werden mit "Material", "Form" und "Medium" die drei zentralen künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten in den Blick genommen, die anhand exemplarischer Beispiele Positionen in und aus Europa untersuchen, um so die Vielfalt, aber auch die Spezifika dieser Region für eine Kunstgeschichte der Welt besser greifen zu können

 



Projektlaufzeit: 01.04.2017 – 31.03.2020

Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft

Projektpublikationen auf Reflex.